- Vortrag von Marco Thoma „Versteckte Vielfalt – über das Leben der Hunziker Wildbienen und was wir für sie tun können“
Wann? FR 6. Februar 2026 18.00 Uhr
Wo? Remise Hunziken, östlich hinter dem herrehuus hunzike
Türöffnung? 17.30 Uhr
Für wen? Alle an Insekten allgemein und an den Wildbienen von NATUR HUNZIKEN besonders Interessierte sind willkommen.
Der Biologe MSc Marco Thoma, der die Libellen und Wildbienen auf dem ganzen Gelände von Natur Hunziken erforscht hat wie kein Zweiter, wird uns einen Einblick in das Leben der von ihm in Hunziken festgestellten Wildbienen-Arten vermitteln. Und gleichzeitig auch darlegen, was wir konkret für welche Wildbienen tun können.
Eintritt: frei. Kollekte/Spenden an Natur Hunziken sind jederzeit willkommen.
Anmeldung: erwünscht (mail an team@herrehuus.ch)
- Natur Hunziken wünscht ein friedliches 2026
- Natur Hunziken auch im 2025 um eine Biberlandschaft „reicher“
Natur Hunziken pflegt seit vielen Jahren eine enge Zusammenarbeit mit den Biberfamilien auf dem 43-Hektar-Naturgelände der Stiftung in Hunziken (Rubigen). Im Spätherbst 2025 nahm die Biberfamilie, die ihr Revier in der Nähe des Herrenhauses hat, einen riesigen Planungsschritt von Natur Hunziken vorweg: eine grossflächige Revitalisierung der Parzelle 624 ab Schwarzbach in östlicher Richtung. Diese grosse Wirkung erzielten die „Baumeister mit Biss“ mit nicht allzu grossem Aufwand: die Biberfamilie erweiterte ihren Damm beim Zusammenfluss zweier Bäche seitlich um einige Meter und erhöhte ihn um ca. 50 bis 65 cm. Zusätzlich grub sie Richtung Süden einen Kanal durch die Böschung in die offene Landschaft hinaus – und überschwemmte diese grossflächig.
Pikantes Detail: Natur Hunziken hatte im Frühjahr 2025 in ersten Planskizzen einen zusätzlichen Gewässerlauf vorgesehen – der ca. zehn Meter neben dem jetzt von den Bibern geöffneten Gewässerlauf erstellt worden wäre. Im Gegensatz zur Stiftung brauchten die Biber aber keine aufwändigen Geländemodellierungen, wie sie die Naturschutzorganisation im Jahr 2026 mittels Drohnen in Angriff nehmen wollte. Natur Hunziken hat verschiedentlich Biber dabei beobachtet, wie sie das Gelände, einen Biberdamm oder eine Biberburg mit „Architekten-/Ingenieur-Blick“ scannen und erst dann zur Tat schreiten. In diesem Fall haben sie vermutlich intuitiv einen der alten Gewässerläufe in der ehemaligen Sumpflandschaft reaktiviert, die man auf alten Karten erkennen kann.

Entstanden ist eine ökologisch, hydrologisch und klimabezogen äusserst wertvolle Landschaft, die sich bestens in die Planung von Natur Hunziken integriert.
Überschwemmt wurden 0,9 ha Naturland (9’100 m2) – mit direkten Auswirkungen auf ca. zwei Hektar Land


Bereits haben zahlreiche Vogelarten diese wunderbare neue Landschaft besucht und zum Teil sogar schon besiedelt
Nicht alle freuen sich gleich über die neue Biberlandschaft wie Natur Hunziken. Der Veloweg auf dem Stiftungsgelände wurde erheblich überschwemmt.

Von Ende 2024 bis September 2025 war es Lorenz Hirni, dem Leiter von Natur Hunziken, jeweils noch möglich gewesen, mit von den zuständigen Jagdbehörden bewilligten, manuellen Eingriffen in einzelne Biberdämme die Überschwemmungen des Herrenhauskellers und -gartens (wo jeweils die „Bühne am Teich“ stattfindet) und auch des Velowegs zu beseitigen.
Hirni tat dies in erster Linie im Interesse der Natur- und Biberförderung, in zweiter Linie aus Sorge um die Bausubstanz des Herrenhauses. Mit den neuen Biberaktivitäten ab Oktober 2025 konnte er die Überschwemmung des Velowegs jedoch nicht mehr abwenden. Bzw. wäre diese nur mit absolut unverhältnismässigem zusätzlichem Aufwand und entgegen den Naturschutzbestrebungen der Stiftung möglich gewesen; eine Frage, die sich für eine Naturschutzstiftung gar nicht erst stellte.

Überschwemmter Garten des herrehuus hunzike im November 2025
Der Gemeinde Rubigen, die den kantonalen Veloweg über das Stiftungsgelände unterhält, entschied sich kurzfristig, mit provisorischen Massnahmen den Weg an entscheidender Stelle höher zu legen. Aus Sicht der Stiftung, die selbst kein Interesse am Veloweg hatte und hat (und die den Gemeinwesen auch eine Alternativroute über das Stiftungsgelände in der Hunzigenau anbietet), ist es sicher richtig, wenn Gemeinde und Kanton den Veloweg langfristig weiter betreiben; ist es doch der schönste Schulweg der Region und bietet auch Rollstuhlfahrenden wunderbare Einblicke in eine vielfältige Natur. Dies liegt auch im Interesse der Stiftung – so lange der Natur der nötige Respekt entgegengebracht wird.
Die neue „Biberlandschaft Hunziken“ ist ein Musterbeispiel für ein positives Miteinander von Biber und Mensch.


(alle Bilder: Lorenz Hirni)
- Ein natürliches neues Jahr!
NATUR HUNZIKEN wünscht dir ein gesundes und natürliches 2025!
- Jahr des Igels: Überblick
Die Aktivitäten während des „Jahres des Igels 2024“ von Natur Hunziken findest du hier in einer Übersicht. Unbedingt frühzeitig anmelden.

Plakat/Flyer zum Downloaden:


